Wie flexible Mobilitätslösungen Kosten senken und Fuhrparks neu denken - mit Dominik Greiner
Shownotes
In dieser Folge des Digital Dealer Talk sprechen wir mit Dominik Greiner, Geschäftsführer der fhg Fuhrparkmanagementgesellschaft mbH, über den Weg vom internen Dienstleister zum 360° Mobilitätsanbieter und darüber, was nötig ist, damit flexible Mobilitätslösungen im Autohaus und darüber hinaus wirklich funktionieren.
Im Fokus stehen konkrete Einblicke aus der Praxis: Welche Strukturen und Prozesse im Hintergrund aufgebaut werden müssen, wie sich damit spürbare wirtschaftliche Effekte erzielen lassen und worauf Unternehmen und Händler achten sollten, wenn sie diesen Weg selbst einschlagen wollen.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle KI künftig im Reporting und in der Steuerung von Fuhrparks spielen kann - und warum flexible Mobilität weit mehr ist als nur ein zusätzliches Angebot.
Eine Folge über Insights, Impact und Innovation im Automobilhandel – ehrlich, nah dran und auf den Punkt.
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00:00:00: Wir hatten die Situation, dass wir der Summe knapp zwei Millionen Kosten für externe Anmietungen hatten.
00:00:07: Letzten Jahres haben wir das auf unter zweihunderttausend Euro reduziert,
00:00:11: d.h.,
00:00:11: wir haben die Kosten um neunzig Prozent reduziert.
00:00:14: Ich bin hundertprozent fest davon überzeugt du brauchst zumindest mal einen eigenen Fachbereich dafür am besten eine eigene Company so wie wir es gelöst haben.
00:00:22: Der KI hast du natürlich die Möglichkeit, individuelle Reports beispielsweise erstellen zu lassen.
00:00:28: Indem du der KI sagst ich brauche diese und jene KPIs und alles was an Datengrundlage im System vorhanden ist kann die KI natürlich auch in Form eines Reports darstellen.
00:00:41: Digitaler Fahrzeughandel verändert sich schneller als je zuvor.
00:00:46: hier sprechen die, die ihn gestalten digital dealer talk der Podcast von Pixel-Konzept zu Insights, Impact und Innovation.
00:01:01: Herzlich willkommen beim Digital Dealer Talk!
00:01:04: Der Plattform für alle die den digitalen Wandel im Autohaus nicht nur beobachten sondern mitgestalten wollen.
00:01:14: Wir treffen uns mit Händlern, mit Entscheidern, wir treffen uns des Automobilhandels und der Automobilbranche.
00:01:23: Und ich freue mich, dass wir heute hier in ganz speziellen Räumlichkeiten sein dürfen.
00:01:29: Bevor wir loslegen kurz zu unserem Aufbau.
00:01:32: jede Folge ganz speziell aber mit einem gewissen Rahmen, mit dem gewissen Muster.
00:01:37: Wir sprechen über Insights, wir sprechen über Impact und wir sprechen auch vor allem über Innovation.
00:01:43: wo geht die Reise hin?
00:01:44: Und erste ehrliche Einblicke, dann messbare Wirkung und danach dann, wo machen wir die Reise mit dem Handel hin in den nächsten Jahren.
00:01:57: Und wie sind da die Impulse?
00:02:00: Was nehmen Sie damit?
00:02:01: Ich freue mich, dass wir heute bei der FHG sind zusammen mit Dominik Greiner, der Geschäftsführer von der Fhg.
00:02:09: Schön, dass du unser Gast heute bist!
00:02:12: In dem Konstrukt der Alphatis AHA G A H G B H G ist die FHG eine Tochtergesellschaft.
00:02:24: Und schön, dass das heute klappt!
00:02:26: Schön, dass wir hier sind und ich würde sagen... Wir steigen direkt rein und erzähl mal ein bisschen was von dir.
00:02:34: Stell dich mal vor unseren Hörern und unseren Zuschauern und wenn du so bist, wirst du deine Geschichte hinter dem Dominik dran.
00:02:43: Ja sehr gut, guten Morgen.
00:02:45: Vielen Dank.
00:02:45: Ich freue mich natürlich sehr, dass sich das Format heute mit Leben füllen darf.
00:02:49: Ich bin vierundvierzig Jahre alt, verheiratet einen Sohnemann zu meinem beruflichen Werdegang.
00:02:54: Ich bin seit vierundzwanzig Jahren in der Automobil- und Mobilitätsbranche.
00:02:59: Habe zweitausendeins bis zweitaußentvierzzehn eine ganz normale Verkäuferlaufbahn eingeschlagen vom Juniorverkäufe, Seniorverkäuer, Gebietsverkäucher dann online Vertrieb auch ein bisschen exklusiv Kundenvertrieb M&Alpina Automobile gemacht.
00:03:13: Danach von Jahrzehnte bis Jahrzehnzehntzweinzwanzig diverse Stationen im Vertrieb als Führungsposition.
00:03:21: Klassische Verkaufsleiterausbildung mit Zertifizierung, dann Leiderfleet und Business also Großkundenverkaufslider, dann in die Gebietsleiterrolle geschlüpft und damit einhergehen auch das Geschäft.
00:03:33: Leiter online-und direktvertrieb inne gehabt und seit Jahrzehrzehnten.
00:03:38: darf ich als Geschäftsführer der FHG Vorpark Management Gesellschaft tätig sein und hier verantwortlich für den Aufbau in die Integration unserer neuen Geschäftsfelder, also sprich flexible Mobilitätslösungen und Vorpark-Management Dienstleistungen.
00:03:52: Spannend!
00:03:53: Und das hast du gerade eben schon gesagt?
00:03:55: Du bist bei der F H G seit zwanzig dreiundzwanzig.
00:04:00: Für alle die es jetzt nicht kennen, erkläre mal so ein bisschen das Konstrukt.
00:04:03: Alphatis, FHG, AHGB sind ja viele Abkürzungen dahinter.
00:04:07: Richtig!
00:04:07: Aber vielleicht will einer oder anderen auch neu waschsteckender Vermarken dahinter.
00:04:12: wie ist die Konstellation?
00:04:14: Genau also wir haben eine Konzernmutter.
00:04:17: Die Konzertmutter ist die Alfates SE.
00:04:19: Alfathes übersetzt aus dem griechischen das Alpha B des Handelns.
00:04:24: Das heißt, wenn man jetzt die Tochtergesellschaften betrachtet AHGBHG, FHGVHG dann folgt das alles diesem alphabetischen Charakter.
00:04:32: Wir haben mit der AHG eine Autohandelsgesellschaft, wir haben bei der BHG eine Auto-Handels-Gesellschaft.
00:04:37: die beiden bündeln mittlerweile fünfzehn Marken an etwas mehr als fünfzig Standorten und ein bisschen mehr als siebzig Betriebsstätten.
00:04:46: Dann haben wir die FHGE als Vorparkmanagementgesellschaft Und dann haben wir den VHG als Versicherungsmaklergesellschaft.
00:04:53: Und die Rolle der FHG in diesem Spiel ist einfach, dass wir das Leistungsportfolio der beiden Autohandelsgesellschaften um die Bereiche ergänzen, die im klassischen Autohandel nicht abgebildet werden.
00:05:05: und es sind eben dann flexible Mobilitätslösungen vor Parkmanagement-Dienstleistungen.
00:05:10: und um es konkret zu benennen, Kurzzeitmiete, Langzeitmiede Auto-Abo.
00:05:15: Und im Vorparkmanagementbereich sind das softwarebasierte Tools, um zum Beispiel Compliance damit abbilden zu können.
00:05:22: Es gibt eine All in One VorparkManagement Software die Kunden von uns in Eigenverwaltung für ihr Management in Lizenz bei uns beziehen können und wir haben natürlich auch die externe Flottendienstleistung über zertifizierte Vorpark Manager der FHG.
00:05:37: Okay spannend!
00:05:39: Jetzt habt ihr ja die AHG-Servicegesellschaft gehabt, daraus ist ja dann die FHG entstanden.
00:05:48: Zehn mal da ein bisschen wie das abgelaufen ist war der Fokus war ja auch erst mal ein anderer in dem Bereich AHG dass man sagt okay hauptsächlich Gewerbegründen Oder war da schon der Endkunde auch schon ein interessantes Thema vor uns?
00:06:03: Ne, gar nicht.
00:06:03: Die AHG Service Gesellschaft wurde im Jahr zweitausendfünf gegründet und es war eine Gesellschaft die sich ums interne Management der Fahrzeuge innerhalb der damals noch AHG Holding heute al-Fardesse gekümmert hat.
00:06:15: Wir haben in der AHG Services beispielsweise auch das Servicersatzwagengeschäft der BMW Filialen abgebildet also auch damals schon keine externe Vermietung mehr im Boot gehabt sondern zumindestens in dem Bereich die Servicer Satzwagen Thematik selber gestellt über die AHG service.
00:06:28: Wir haben Dienstwagen gestellt für Mitarbeiter, die nicht in den Filialen arbeiten als für Zentralisten oder Mitarbeiter aus der Holding.
00:06:38: Wir haben einen Mitarbeiter Benefit-Modell in Langzeitmiete für die Mitarbeiter der Holding und der Tochtergesellschaften umgesetzt oder auch ein Frankreich Mietgeschäft für die Grenzen an Filialern.
00:06:48: Das haben wir alles damals schon in der AHG Service abgebildet aber es war halt rein intern bezogen.
00:06:54: das heißt ein externes Kundengeschäft gab es nicht.
00:06:57: Und in dem Jahr ist die strategische Entscheidung gefallen, bedingt aufgrund der Transformationen der Automobilbranche die FHG als Vorparkmanagementgesellschaft zu gründen.
00:07:10: Die Zielsetzung war letztlich ganz einfach, dass wir ein Dienstleistungsangebot schaffen wollten für den Kunden weg vom klassischen Auto-Händler hin zum dreihundertsechzig Grad Mobilitätsanbieter, wo der Kunde bei uns alles aus einer Hand beziehen kann ohne dass wir einen zweiter oder dritter Anbietter dazu benötigen.
00:07:29: Dadurch natürlich auf das Thema Kundenbindung, Loyalität einzahlen können den Cash Flow im eigenen Haus behalten also in der eigenen Wertschöpfungskette behalten und natürlich dadurch auch die Synergien, wie wir in der Autohandelsgruppe sowieso schon haben und Konzern sowieso.
00:07:46: Und klar, unser Ziel war natürlich Systemlieferant zu werden für alle Kunden.
00:07:53: Das war der Hintergrund dazu.
00:07:54: Was war die größte Hürde?
00:07:57: Also wenn intern dann ist das alles ein bisschen entspannter, da sagt er ja, dass es eine eigene Gesellschaft ist und da drummelt man auch vielleicht nicht ganz so wild als Kunde.
00:08:07: aber was war für euch die größten Herausforderungen als dieses Endkundengeschäft losgehen?
00:08:13: Da gab es natürlich schon ein paar Herausforderungen, man muss immer sehen internes Geschäft heißt rechte Tasche linke Tasche.
00:08:19: Ich habe da keinen Wettbewerb an dem ich mich orientieren muss.
00:08:22: Ich hab da keine vertragsrechtlichen Themen an die ich mich halten muss wie du schon sagst.
00:08:25: dann mich roll Produkte aus lasse die vom Vorstand verabschieden werden.
00:08:28: in der Gruppe werden die umgesetzt.
00:08:31: und ob das dann alle toll finden oder nicht toll finden ob des ab Tag eins alles reibungslos funktioniert ist alles erst mal zweitrangig.
00:08:37: Wenn du natürlich ein externes Kundengeschäft öffnest, dann hast du sofort einen Markt.
00:08:41: Du hast sofort einen Wettbewerb.
00:08:42: Du musst dich natürlich am Markt und am Wett bewerben orientieren.
00:08:45: Markt und Wett Bewerbsanalysen machen Preisanalysen Machen Preisfindung.
00:08:49: Du brauchst natürlich eine ganzheitliche Strategie Einkaufsstrategie, Verkaufs-Strategie Beschaffungsplanung Nutzungsdauer Aussteuerungen.
00:08:58: Du hast natürlich vertragsrechtliche Themen um die du dich kümmern musst.
00:09:01: also es reicht da nicht aus den Benutzervertrag aus der Filiale herzuholen mit dem die ihre Probefahrten machen um damit dann eine Autovermietung aufzuziehen.
00:09:10: Also du hast natürlich die Themen.
00:09:12: du brauchst professionelle und rechtssichere Mietverträge Abo Verträge.
00:09:16: du brauchest AVB's also allgemeine Vermietbedingungen.
00:09:19: Das sind alles Themen.
00:09:20: Du hast natürlich Themen in Bezug auf Schadenmanagement, du hast Themen inbezug auf Versicherung wenn du als Selbstfahrer für Mietfahrzeug anmeldest.
00:09:28: auch da gibt es wieder Unterschiede zwischen Miete und Abo.
00:09:31: Es sind unterschiedliche Polisen beispielsweise.
00:09:34: Du brauchst ein unheimliches Know-how in dem Geschäft.
00:09:36: Das musst du dir natürlich auch erst mal aneignen, du musst einen System haben mit dem das überhaupt abbildet ist also ein Rentmanager wie will ich das überhaupt aufziehen?
00:09:45: Du musst dir überlegen wie du die Vermietstandorte aufbaust und den Fahrzeugpool aufbairst.
00:09:51: Ja und du brauchst natürlich im externen Kundengeschäft auch ein digitales Kundenangebot, am besten mit digitaler Buchungsoption.
00:10:01: Also da reicht es dann auch nicht aus wie intern vielleicht der Preisliste im Intranet hochladen und damit arbeitet man jetzt weil die Kunden sind das ja gewohnt von SIGS und anderen Anbietern finden wir alle heißen dass ihr halt ein Ökosystem vorfinden des Smart ist wo sie über wenige Schritte ihren Mietwagen oder Auto aber buchen können Und das musst du dir natürlich alles erarbeiten.
00:10:20: Da kommt dann schon einiges auf einen Zoom, was sich deutlich vom internen Geschäft abhebt.
00:10:25: Hand auf's Herz!
00:10:26: War es von Anfang an für euch klar in der Vorbereitung dass er sagt okay ey das und das wird auf uns zukommen oder war ganz oft kalte Wasser und Learning by doing und merken hoppla da müssen wir nachschärfen?
00:10:41: Also mir war schon klar, dass es einige Themen gibt die wir anders aufstellen müssen.
00:10:46: Weil der Background dazu schlicht gar nicht vorhanden war.
00:10:48: Wir hatten ja keine Meet-Pools oder auch die vertragsrechtlichen Themen nicht geklärt mit Versicherungen und Miete-Abo.
00:10:54: also mir war das schon klar dass es da einige Themen geben um die wir uns erstmal kümmern müssen und schauen müssen wie man sie lösen können.
00:11:01: Dass du natürlich dann im Doing feststellst dass es vielleicht doch ein bisschen umfangreicher ist und teilweise auch ein bisschen komplexer und schwieriger ist wie du es dir vielleicht vorher in der Theorie vorgestellt hast.
00:11:09: Das ist ganz normal.
00:11:11: Da passiert dann viel tatsächlich Learning by Doing an, das ist so.
00:11:14: Okay!
00:11:16: Es macht ja sehr viel.
00:11:18: genau bei diesem Learning By Doing, da kommen wir zu einem Thema, wo gehen wir rein in die Ansprache beim Kunden?
00:11:25: Wie wollen wir das ganze Thema nach vorne bringen?
00:11:28: Jetzt macht der viel über Homepages und macht viel aber auch über White Label, Blattformen... Ihr habt die verschiedenen Strecken und Wege, die ihr geht.
00:11:40: Wo ist da die größte Herausforderung, dass solche Themen einfach nicht kracht?
00:11:46: Dass man sagt okay wir händeln das alles so gut.
00:11:49: Das es ineinander greift auch.
00:11:52: Ja der erste Stichwort ganz klar Zentralisierung.
00:11:54: also wir arbeiten mit einem zentralen Fahrzeugpool.
00:11:57: der wird auch zentrall von der FHG gesteuert.
00:12:00: Man muss aber das Thema Fahrzeug Pool und Steuerungen zum Beispiel über einen zentranen Fahrtenplaner schon auch trennen.
00:12:06: Abhol- und Rückgabestandorten, weil da sind wir sowohl zentral als auch dezentral wiederum aufgestellt.
00:12:10: Das heißt, wir haben einen Abhol-, Rückgabestandort hier in Hord am Firmensitze FAG.
00:12:15: Wir haben aber auch an den größeren Filialbetrieben der AHG und BHG Abhol,- und Rückgarbestandorte wo die Kunden dann ihre Mietwäge und ihre Autoabos direkt hinter Filiale abholen können zurückgeben können.
00:12:25: das heißt wir haben immer das Matching zwischen intern und extern also wenn intern von den Filialen für deren Kunden was gebucht wird und extern.
00:12:32: deswegen ist es absolut notwendig dass eine zentrale Steuerung haben über einen zentralen Fahrtenplaner, der von der FHG verwaltet wird.
00:12:42: Da können die Filialen ihre Buchungen intern zwar einsteuern aber letztendlich wird es zentrall verwaltet weil wir natürlich dann wieder in die internen Buchungen und die externe Buchungen matchen müssen, die dann über die Homepage kommen oder über die Wide-Label-Lösung beim Auto Abo kommen.
00:12:56: Und genauso steuern wir natürlich auch die Fahrzeugbestände in den Abholen- und Rückabestandorten.
00:13:02: Aber dezentral hast du dann schon das Thema, dass du diese dezentralen Abhol- und Rückabestandeorte hast – und sie müssen ja mit Personal bedient werden, die dann in den Filialen vor Ort sind!
00:13:14: Genau so haben wir es letztlich aufgebaut.
00:13:18: Das war am Anfang schon Hürden, die wir dazu lösen hatten, damit alles nachher matcht.
00:13:23: Nicht kollidiert, dass keine Doppelbuchungen gibt.
00:13:25: Fehlbuchungen gibts.
00:13:26: Stornnows Auto geht nicht raus zu spät reingekommen.
00:13:28: also da kommen schon viele Themen zusammen wenn man das über so einen großen Apparat dann auch machen möchte.
00:13:33: Sprichte als genau so ein Thema an was in der ganzen Geschichte wo es sich auf viele viele fragen?
00:13:39: wenn ich in solche Mobilitätslösung reingehen Rechnet sich sowas auch für mich, wir sprechen über Mitarbeiter die du zusätzlich benötigst.
00:13:48: Wir sprechen über Themen Vollkostentalkulation Bonität Ausfälle, da muss man es einfach einmal ehrlich sein sicherlich auch das eine oder andere Thema.
00:13:59: Das wäre jetzt mal spannend zu hören wie ihr da reingeht und dass immer Bonität, Bonitätsprüfung.
00:14:04: vielleicht ist auch ein Punkt Schadensmanagement.
00:14:08: Auch das können wir gut vorstellen dass so ein Auto halt auch nicht immer genauso zurückkommt, wie sie rausgegangen ist.
00:14:15: Versicherung, du hast es gerade eben noch schon angesprochen.
00:14:19: Selbstfahrer vom Mietfahrzeug andere Versicherungen bei AutoAbo als bei der Miete.
00:14:27: Was hat A zum einen euch am meisten Kopfzerbrechen gemacht oder machts vielleicht auch noch und Wie entgegnet ihr diesen Themen?
00:14:36: um das ein bisschen einzufangen?
00:14:39: Ja, also ich gehe mal auf zwei Themen ein.
00:14:40: was mir wirklich am meisten Kopfzerbrechen gemacht hat oder nicht Kopfzerbrennen gemacht hat sondern uns am längsten beschäftigt hat mich am längst beschäftigt hat waren tatsächlich die vertragsrechtlichen Themen.
00:14:49: Also du musst erstmal eine allgemeine Vermiet AGB also allgemein für Mietbedingungen entwerfen.
00:14:54: natürlich kannst du dir da ein bisschen abschauen wie sieht es bei Sixth aus?
00:14:58: Wie sieht das bei Europa aus?
00:14:59: Was haben die alles für AGB's?
00:15:01: aber letztlich brauchst du ja trotzdem deine eigene AG B. Die muss rechtssicher sein die muss geprüft sein.
00:15:05: Das muss passen.
00:15:06: Du brauchst die entsprechenden rechtssicheren Mietverträge, ein Abo-Verträge dazu und das Corset mal aufzubauen.
00:15:14: Das war schon etwas langwieriger.
00:15:17: zum Thema Bonitätscheck.
00:15:19: Man muss natürlich sehen wie wir aufgestellt sind.
00:15:21: also wir arbeiten sowohl mit eigenen Kunden als auch mit neuen klammerauffremden Kunden.
00:15:28: Allerdings liegt der Fokus natürlich klar auf der eigenen Kundschaft.
00:15:31: Also man muss sehen, die AHGB AG allein hat oder bedient über dreißigtausend Gewerbekunden.
00:15:36: das Geschäft in der Langzeitvermiedung im Auto-Abo wie auch im Vorparkmanagement ist stark B to B lastig.
00:15:43: also im Vorparkmanagement nur btb lastig.
00:15:45: beim Thema Vermietungen und Autoabo bedienen wir zwar auch ein BtoC Markt aber auch da ist es stark btB lastig.
00:15:52: Wir arbeiten da natürlich sehr stark mit unseren Großkundenabteilungen zusammen, mit unseren Verkäufern zusammen.
00:15:57: Das heißt ich würde mal sagen so neunzig Prozent, achtzig bis neunzig Prozent unserer Vermietungen oder auch unsere Auto-Abus geht an die eigene AHGBHG Kundschaft und da kennen wir die Bonität.
00:16:09: Da brauche ich nur uns in dran nicht schauen.
00:16:10: Da habe ich eine Kundendatenbank.
00:16:11: Da kann ich mir die Umsatzhistorie angucken.
00:16:13: Dann gucke ich ins Forderungsmanagement dann weiß ich ganz genau passt das oder passt es beim Kunden nicht?
00:16:19: Spannend wird es natürlich bei dem Thema, wo du die neuen und fremden Kunden bedienst.
00:16:22: Und da sind wir jetzt wieder beim Thema.
00:16:23: warum setzen wir dann in der Form auf eine externe Plattform?
00:16:28: Auf eine Weitlevelösung?
00:16:30: weil wir eben da ein Anbieter haben, der eben die komplette... Strecke abbilden kann.
00:16:35: Du kannst dein Auto-Abo online buchen, es erfolgt automatisierten Boni-Check, du kannst Logistik Services dazunehmen und wir bekommen im Prinzip den fertigen Auftrag und müssen uns um nichts mehr kümmern.
00:16:45: Und da wo wir halt dann wieder in einem neu oder fremdkundengeschäft sind ist das natürlich essentiell.
00:16:49: bei den eigenen Kunden können wir die Einschätzung selber vornehmen.
00:16:52: Da haben wir die Kundendaten.
00:16:54: Jetzt habt ihr super spannend weil das immer wieder das Thema was viele umtreibt.
00:17:01: Irgendwann hat man einen ganz klaren, hatten Strich gezogen und gesagt, hey Anmietungen extern gibt es nicht.
00:17:09: Im Sales-Bereich wurde das gerade eben gesagt.
00:17:11: die Verkäufer im Salesbereich, im Vertrieb, Probefahrtenüberbrückungsfahrzeug
00:17:16: etc.,
00:17:16: also wird nichts mehr extern angemietet.
00:17:20: sicherlich nicht immer auf Jubel getroffen, nicht wie immer beklatscht worden.
00:17:28: was hat sich konkret verändert durch diese Situation in den Prozessen, aber auch in der Marsch- und Lauslastung.
00:17:38: Also natürlich ist es nicht von Anfang an auf Jubel gestoßen geht ja wieder mit dem Thema Veränderungen einher.
00:17:44: Eine kommt da besser und andere schlechter.
00:17:45: mit zurecht und wenn man gewohntes System hat ich ruf mal bei der BMW Bank an oder bei der VW Bank und habe dann meinen VW Rent und mein BMW Rent und kann da ganz easy Fahrzeuge abziehen beziehungsweise im Prinzips an den Kunden abdrücken und sagen klärt du's mit der Vw Rent und BMW Rent bin ich raus.
00:18:01: Und solche Geschichten oder im AfterSales, wenn ich mal kurz den regionalen Autovormieter anrufe und sage, du, ich brauche zwei Autos mehr.
00:18:06: Dann stellt er mir die vor die
00:18:07: Tür.".
00:18:08: Das waren natürlich am Anfang schon Themen wo wir nicht nur Beifall bekommen haben aber man muss ja aussehen, wo wir herkommen.
00:18:14: Wir hatten in der Situation, dass wir über die AHG und BHG in der Summe knapp zwei Millionen Kosten für externe Anmietungen hatten.
00:18:24: Ende letzten Jahres haben wir das auf unter zweihunderttausend Euro reduziert.
00:18:28: Das heißt, wir haben die Kosten um neunzig Prozent reduziert.
00:18:31: und die Kosten, die da reduziert worden sind, sind jetzt die Umsätze der Träge der FHG.
00:18:38: Cashflow, den wir bisher für Drittdienstleister verwendet haben.
00:18:41: Ein Cashflow gemacht, den jetzt in der eigenen Company verdienen.
00:18:44: Das Geld bleibt bei uns im Haus.
00:18:46: das ist natürlich ein riesen Vorteil.
00:18:48: und ich sag mal wenn man den Effekt jetzt sieht dann hast du spätestens jetzt natürlich auch alle Führungskräfte aus allen Bereichen dahinter dir.
00:18:56: aber am Anfang war es natürlich schon so bisschen Wellenbrecher.
00:19:00: Da brauchst du schon eine Geschäftsleitung, die das als strategisches Projekt sieht und auch kommuniziert und treibt damit es umgesetzt wird.
00:19:06: Und du musst natürlich auch viel tun, um die Leute wirklich intern mitzunehmen.
00:19:11: also ich bin regelmäßig zu Gast heute noch in den Filialeiterrunden Der AHG und BHG auch in den Verkäuferbesprechungen, in den Großkundenbesprechung.
00:19:21: Wir sind fester Bestandteil bei Filialveranstaltungen wenn Business-Events stattfinden oder wenn wir Gewerbekundensveranstaltung haben.
00:19:27: Großkundentage sind dann fester bestandteil wo man nicht nur quasi als FHG uns präsentieren sondern wo wir auch einen aktiven Part haben.
00:19:35: mit der Präsentation zählen wir was übers Kostenmanagement über sonstige Themen im Vorparkmanagement Und schreiben auch monatlichen Newsletter an alle Filialen und Vertriebs wie After-Sales Mitarbeiter mit aktuellen Themen rund um die FHG Mobilität, Vorpark Management.
00:19:50: Und so nach und nach entsteht der Tropfen Hülte in Stein, kommt das natürlich auch an.
00:19:55: Das schönste Feedback für mich und die größte Strahlkraft hat immer wenn der Kunde dem Vertriebler zurückspielt Mensch Bombe alles aus einer Hand hat alles weibungslos funktioniert weil es sind dann natürlich auch die Mehrwerte die wir im Vertrieb haben gegenüber anderen Händlern dass wir eben alle diese Themen aus einer hand anbieten können mit einem Ansprechpartner abbilden können da kunde selber auch kein zweit oder dritt Anbieter bin und dann dort natürlich ein Schuh draus.
00:20:22: Und es ist klar, dass das mit von heute auf morgen geht.
00:20:24: Das ist ein steter Prozess den man auch permanent begleiten muss und wo man auch wie gesagt eine Geschäftsleitung hinter sich braucht.
00:20:31: aber wenn man jetzt die Effekte sieht, die wir daraus gewonnen haben mal nur rein vom Umsatz und vom Ertrag her, dann zeigt sicher was man da auch bewegen und mitmachen kann.
00:20:40: und da einen Satz noch dazu.
00:20:43: Da ist das Service-Satzwaren-Geschäft noch gar nicht mittrinnen.
00:20:45: also bei diesen In Vermietungen, die wir machen an die externen Kunden.
00:20:52: Da reden wir noch nicht über Server-Satzwaren-Geschäftes haben wir ja davor über die AHG Service auch schon selber gemacht.
00:20:57: also wenn man das nochmal gegenrechnen würde was wird da an Cashflow im eigenen Haus versus Externen Anbietern einsparen beziehungsweise selber abbilden?
00:21:05: dann sind wir nochmal bei ganz anderen Beträgen.
00:21:08: Okay spannend sehr interessant.
00:21:11: Jetzt ist natürlich so ein Umbruch, wenn du sagst, neunzehprozent einspauen.
00:21:15: Du hast die ganzen Fahrzeuge in die interne Vermietung und du musst einen Team aufbauen.
00:21:18: Das ist ja dann auch ein Thema, wo du sagest okay wie viele Mitarbeiter pickst du denn frei?
00:21:23: Du musst zur Geschäftszeit sagen ich hätte ganz gern hier vier fünf sechs Mitarbeiter das musst du aber erstmal argumentieren.
00:21:31: Dann musst du erst mal in den Vorlauf gehen oder in den In-Fight gehen und sage okay Jetzt spielt ja aber auch immer das Thema dann genau bei den Gedanken Automatisierung.
00:21:42: Ja, der dann aufpricht und sagt okay wo habe ich die Möglichkeit gewisse Themen zu automatisieren dass sie mir abläufe verschlanke dass sich das einfacher macht.
00:21:52: was habt ihr so die letzten zwei Jahre in die Hand genommen oder drei jahre in die hand genommen gesagt ok wir machen Automatisierungen das haben wir verändert Und Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
00:22:03: Wo war über die der Punkt dass er sagt Definitiven Game Changer für uns.
00:22:08: Das war absolut richtig, dass wir diese Veränderung gemacht haben.
00:22:13: Es ist eine gute Frage weil wir wirklich viel automatisiert haben.
00:22:16: ich pick mal so ein paar Themen raus um es woran man's festmachen kann oder veranschaulichen können.
00:22:24: Wir haben ein digitales Buchungstool entwickelt das alle Mitarbeiter in allen Filialen nutzen können um Fahrzeuge zu buchen entweder für die Filiale Das wiederum hängt an einem zentralen Fahrtenplaner, der dann von uns gesteuert wird.
00:22:42: Und das ist natürlich ein sehr einfacher Prozess weil... Wie war es vorher?
00:22:48: Vorher hat uns der Mitarbeiter aus der Filiale eine E-Mail geschrieben und gesagt, ich brauche ein Auto von dann bis dann.
00:22:54: Dann kam die Rückfrage ja was für ein Auto, was für eine Modellreihe, wie viel Kilometer fährt der Kunde, was an Zusätzen muss abgedeckt werden, sprich Zweitfahrer fährt er ans Ausland
00:23:03: usw.,
00:23:04: dann ist da ein Pinkpong Spiel entstanden.
00:23:06: das ging dann drei vier fünf mal hin und her bis man dann irgendwann mal auf beiden Seiten wusste um was jetzt eigentlich geht.
00:23:11: Heute geht der Mitarbeiter und der Filiale in den Fahrtenplanereien.
00:23:16: Sieht dort die Verfügbarkeit der einzelnen Fahrzeuge, weiß sofort welches Modell ist da frei kann direkt über die digitale Buchungsanfrage anfragen bekommt alles abgefragt was wir nachher wissen müssen.
00:23:26: was fährt der Kilometer?
00:23:27: gibt es einen Zweitfahrer wie als Sintifahrer?
00:23:29: fährt er ins Ausland braucht er Navi braucht Er anhängerkupplung?
00:23:32: Die Anfrage geht bei uns ein wird dann dort bearbeitet Es gibt automatisiert dann übersysteme Bestätigung oder eine Ablehnung mit dem Gegenvorschlag Und dann ist das Thema natürlich maximal verkürzt und verschlangt.
00:23:43: Also, das war sicher ein Prozess!
00:23:45: Man muss ja sehen wir haben zweitausendfünfhundert Mitarbeiter ich habe es vorher gesagt über fünfzig Standorte über siebzig Betriebsstätten.
00:23:51: da sind viele viele Mitarbeiter involviert und allein dieses Thema hat uns natürlich wahnsinnig nach vorn gebracht was des Matching zwischen den internen und den externen Buchungen angeht.
00:24:01: Und ja, wo man natürlich diese Beispiele auch benennen kann ist im Vorparkmanagement.
00:24:06: Gerade wenn es um die Softwarelösungen geht.
00:24:07: wir haben unser komplettes Aufgaben- und Terminmanagement automatisiert.
00:24:12: Wir haben unsere Reporting komplett automatisiert.
00:24:16: Da sind so Prozesse mit dabei Im Aufgaben und Terminenmanagement von der Beschaffung über wann welche Verträge laufen aus Verlustmeldung der Tankkarte Compliance Tools Führerscheinkontrollen UVVI Learning Also alles, wo an Terminen hängt ist komplett automatisiert worden und das ist natürlich etwas mit Erinnerungsfunktionen, mit Reminder, mit Eskalationsprozess, mit allem drum und dran.
00:24:41: Wenn man allein diesen Part mal nimmt sind schon sehr viele Prozesse die wir da in den letzten zwei Jahren angefasst haben.
00:24:48: ja
00:24:49: Jetzt hat es ja vorhin auch gesagt, dass diese White Label Thematik für euch auch interessant ist.
00:24:57: Dass ihr auch die Bespiele sagt okay wir nehmen Fahrzeuge die wir nicht im internen Bereich vermarkten sondern dann auch zusätzliches Geschäft noch bekommt über die White Labels Plattform.
00:25:10: wo habt ihr da das Thema dass er sagt klare rote Linie Zieht ihr den Strich?
00:25:23: Okay, gewisse Fahrzeuge platzieren wir bewusst nicht oder vielleicht gerade aus dem Grund dass wir sagen machen.
00:25:34: Wo habt ihr den Ansatz?
00:25:36: sagt was ist das für und was ist es wieder diesen Weg zu gehen?
00:25:42: also grundsätzlich setzen wir Überall da, wo es irgendwie geht auf eigene Software-Entwicklungen.
00:25:47: Wir haben eine eigene IT-Abteilung in der Allfahrt des SE, wir haben aber auch externe Dienstleister die für uns Softwarekomponenten bauen.
00:25:55: Wir sind im Vorparkmanagement mit einem eigenen System unterwegs FHG Fleet Manager inklusive FH G Fleet Manager App.
00:26:01: Wir habe für die Vorpark Services den FHg Safety Manager und die FH g Safety Manager App.
00:26:06: das sind eigene Systeme, die wir für unsere Bedürfnisse haben eigenständig entwickeln lassen und auch in dem Bereich mit den Fahrtenplanern, mit der digitalen Buchungsoption.
00:26:17: Das sind alles Themen die wir selber gemacht haben.
00:26:20: wenn wir auf externe Plattformen setzen dann deshalb weil wir selber das Ökosystem dafür entweder noch nicht haben oder die Entwicklung dafür zu teuer wäre oder die Vorlaufzeit zu lang.
00:26:31: Und das ist ein ganz wichtiger Aspekt, wenn wir das Thema Reichweite und Sichtbarkeit benötigen.
00:26:36: Jetzt machen wir mal das Beispiel fest an der Weitlärgelösung mit den Autoabos.
00:26:41: Das ist ja bewusst der Kanal wo wir die Fremdkunden, Klammer auf die Neukunden ansprechen.
00:26:46: Das heißt, dort brauchen wir das Ökosystem wie man vorher schon gesagt haben.
00:26:49: Auch schon allein wegen Boni-Check und allem drum und dran.
00:26:52: Und es ist natürlich so wenn du da auf ein Plattformanbieter setzt der zu den marktführenden Deutschland gehört, der selber einen freien Marktplatz über die Software betreibt dann hast du eine ganz andere Reichweite und eine ganz anderes Sichtbarkeit wie wenn ich das jetzt auf meiner Homepage abbilden würde.
00:27:06: Insofern war für uns klar da wo wir Reichweiten Sichtbarigkeit brauchen.
00:27:11: Man kann sich das ganz einfach vorstellen, ich kann als Autohändler meine Autos auf meiner Homepage inserieren oder bei mobile.de.
00:27:16: wo habe ich jetzt die höheren Chancen dass die Klickzahlen nach oben gehen und dass die Autos gekauft werden?
00:27:20: so ist es bei uns im Prinzip im Vermietern-Abo-Geschäft auch da wo wir reichweite Sichtbarkeit benötigen oder auch ein Ökosystem wo gewisse Serviceleistungen mit abgebildet werden müssen die wir selber nicht stellen können setzen wie auch solche Plattformen.
00:27:34: alles andere machen wir selber oder haben Eigenentwicklungen dafür Und überführen auch immer mehr und mehr in die eigenen Bereiche.
00:27:43: Die Zahlen sind deutlich, zehn bis fünfzehn Prozent im Bereich der Firmfuhrparks setzen mittlerweile auf Mobilitätslösungen, auf externe Mobilitäterslösung, auf flexible Mobilitäerslösungs.
00:27:58: Wir kennen Zahlen, bis zwanzig dreißig wird der Bereich Vierundzwanzig bis Dreißig Prozent betragen.
00:28:05: das heißt also der Fuhrpark Das Verpackt-Vanagement, die Vorparkate flotten gehen mehr und mehr auf diese flexiblen Lösungen.
00:28:14: Da hast einen neuen Mitarbeiter sechs Monate gesagt okay da werden wir jetzt kein Fahrzeug dafür einstellen.
00:28:20: erstmal das soll sich im Fahrzeug besorgen.
00:28:24: was denkst du in dem Bereich?
00:28:26: wer macht am Ende des Rennen?
00:28:28: Ist es der klassische Händler der versucht solche Themen mit abzudecken über Brückungsfahrzeuge anzubieten?
00:28:36: sind sie Mobilitätsspezialisten, so wie ihr?
00:28:41: oder ist es vielleicht sogar noch ein Dritter, den wir alle gar nicht auf dem Zettel haben.
00:28:46: Was sich um die Ecke kommt und sagt wo?
00:28:47: wir machen bisher eigentlich nur Software und Digitalisierung aber jetzt machen wir in diesem Bereich auch noch etwas.
00:28:53: was deine Meinung dazu?
00:28:56: Ja also den klassischen Auto Händers sehe ich da nicht Weil das Tätigkeitsprofil gar nicht zu den Mitarbeitern im Autohaus passt.
00:29:02: Du hast dort Verkäufer, du hast dort Serviceberater oder weder die Kompetenz noch die Kapazität kein Know-how dazu und auch die Bezahlmodelle passen gar nicht dazu.
00:29:12: Verkäuer wird nach Provision bezahlt wenn er Autos verkauft.
00:29:14: Das heißt wo wir die Priorität vom Verkäufler liegen sie würde immer da liegen wo er sein Geld verdient.
00:29:19: Ich kenne auch offen gesagt keinen Unternehmer und keine Autohandelsgruppe, die sich mit dem Thema beschäftigt hat.
00:29:23: Und versucht hat es so aufzubauen also quasi so on top nebenbei im Autohaus irgendwo mitlaufen zu lassen, die damit erfolgreich geworden wäre.
00:29:30: ganz im Gegenteil.
00:29:32: Diejenigen, die ich kenne, die so probiert haben, haben das Projekt irgendwann auslaufen lassen oder wieder eingestellt ist einfach schlichtem Sande verlaufen weil's dort fehlplatziert ist.
00:29:42: Hundert Prozent fest davon überzeugt du brauchst zumindest mal einen eigenen Fachbereich dafür am besten eine eigene Kampagne so wie wir es gelöst haben.
00:29:50: Und zu dem Thema gibt's auch andere Anbieter.
00:29:51: ja die gibts ja schon.
00:29:52: also ich sag mal Finn ist ein klassischer Auto-Aboanbietern, Sixt ist ein klassischer Vermieter.
00:29:58: Flottendienstleistungen gibt genügend Softwaredienstleister wie Aphryos, Karsink und Co.
00:30:04: Es gibt genügend Softwaredienstleister, es gibt aber auch genügt Flotten-Dienstleisters wie CPM oder Holmen.
00:30:09: Also diese Trittanbieter gibt es schon alle die sich auf diese Themen spezialisiert haben.
00:30:14: das wird auch immer weiter ausgebaut und es kommen immer noch mehr Player mit dazu.
00:30:20: Das was ich sage wenn du das im Autoraus Kontext umsetzen möchtest brauchst du einen eigenen Fachbereich oder eine eigene Kampagne dazu ist dort anzusiedeln.
00:30:29: Ich wüsste nicht, wie es funktionieren soll und ich kenne auch niemanden der so umgesetzt hat wo es erfolgreich funktioniert.
00:30:35: Okay also wir werden spannend mit verfolgen.
00:30:39: das Thema glaube dass wir ganz ganz viele in den nächsten jahren sehen werden auf Veränderung glaubt da gehst du mit dem ansatz Veränderungen.
00:30:49: jetzt sind wir gerade auch diese schnelligkeit drin.
00:30:51: KI ein thema macht uns alle mehr und mehr umtreibt auch in diesen next steps.
00:30:56: was passiert?
00:30:58: KI überholt sich, hat gefühlt selber nochmal gleichzeitig während es sich entwickelt.
00:31:07: Was glaubst du wird bei euch im Geschäft in den nächsten ein zwei Jahren noch mal durch die KI automatisieren verändert werden?
00:31:18: Positiv will vielleicht auch negativ oder herausfordernd?
00:31:23: Also ich fange mal so an.
00:31:24: Ich habe ja vorhin schon erzählt, dass wir im Vorparkmanagement schon sehr viele Prozesse und Workflows automatisiert haben.
00:31:30: das sind natürlich regelbasierte programmierte Prozisse.
00:31:33: also mal als Beispiel du kannst dann einen Kostenentwicklungsreport abrufen der ist natürlich regel basiert programmiert sodass er immer auf dieselben Skills abgreift und ihr dann genau diesen Report liefert.
00:31:47: Kraftstoff report schaden report alles funktioniert nach demselben nach dem selben Schema.
00:31:52: Mit der KI hast du natürlich die Möglichkeit, individuelle Reports beispielsweise erstellen zu lassen.
00:31:58: Indem du der KI sagst ich brauche diese und jene KPIs und diese und je eine Auswertung und alles was an Datengrundlage im System vorhanden ist kann die KI natürlich auch in Form eines Reports dann darstellen.
00:32:09: Da bist du natürlich wieder wesentlich flexibler wie wenn du Prozesse automatisiert regelbasiert programmierst.
00:32:16: Allerdings und das muss man natürlich auch dazu sagen, muss man immer unterscheiden.
00:32:20: KI ist ja nicht gleich KI.
00:32:21: also wenn wir über KI reden dann reden wir über large language Modelle.
00:32:25: was ist die Wahrheit dazu?
00:32:27: Die Wahrheit ist dass die allermeisten Server außerhalb von Europa sitzen.
00:32:30: da hast du schon eine riesen Hürde die im Unternehmen überhaupt einführen zu können überhaupt eine Genehmigung dafür zu kriegen.
00:32:37: Wir setzen hier in dem Bereich auf die Entwicklung von spezifischen Language Modellen mit Rechenzentren in Europa und in Deutschland, damit die Daten gesichert sind.
00:32:45: Damit sie hier bleiben!
00:32:47: Der nächste große Unterschied ist da Spezifische Language Modelle skillbasiert trainiert werden.
00:32:51: das heißt es kommt immer das gleiche Ergebnis raus.
00:32:53: und wenn du halt bei einem Large Language Modell nimmst ins Chat GPT als Beispiel ein prompt eingibst wenn jetzt zehn leute das gleiche wollen und zehnmal unterschiedlichen prompt eingeben kommt zehn mal unterschiedliches ergebnis raus.
00:33:05: das heißt die genauigkeit leidet da auch ein stück weit runter wird auch im prinzip wenn irgendein bereich fehlt wie so einen pussel zieht die k.i.
00:33:12: noch mal irgendwas mit rein was vielleicht gar nicht in den kontext passt.
00:33:15: das ist bei spezifischen language modellen anders.
00:33:17: das heißt wir setzen in unsere entwickelung speziell im bereich vorpark management auf spezivische language modelle Und ganz konkret, was wir in den nächsten zwei-drei Jahren geplant haben.
00:33:26: Wir haben ein KI gestütztes Belege- und Dokumentenmanagement geplant so dass alle Belegeverträge, Leasingvertrag Bestellung, Auftragsbestätigung automatisiert durch die KI eingelesen werden können im System übernommen werden können korrekt zugeordnet werden können ohne das noch irgendeine manuelle Eingabe notwendig ist.
00:33:47: Das ist das eine, das andere ist wir entwickeln KIAgenten auf der Basis eines spezifischen Language Modells, mit dem du dann relativ frei arbeiten kannst wenn es um Auswertungen von KPI Reports und sonstigen Themen geht.
00:34:01: Ist das ein Thema für euch?
00:34:02: Wenn du sagst Auswertung jetzt kriegst du dann die Informationen welche Fahrzeuge dann auch wirklich interessant sind für Leute in der Vermarktung Dass ihr Datenbasier der Handlungsempfehlungen für euch dann auch mitnehmen und sagen, welche Fahrzeuge stellen wir in der FHG auch ein?
00:34:22: Für die Vermietung.
00:34:24: Ja natürlich also über was wir gerade gesprochen haben war Bereich Vorparkmanagement aber das Ganze ist natürlich auch sehr interessant für das Vermiet-System.
00:34:31: Wir haben ja aktuell schon die Möglichkeit auszuwerten wie unsere Auslastungen in den einzelnen Fahrzeugkategorien aussehen runtergebrochen bis auf die einzelne Fahrzeige.
00:34:38: Also ich weiß bei jedem Standort Vorhin haben wir über die Abhol- und Rückabestandorte gesprochen in der AHG und BHG Welt.
00:34:44: Ich weiß bei jedem Standort, wie viele Fahrzeuge haben die?
00:34:47: Was für Modelle haben sie und wie sind die ausgelastet?
00:34:50: Und somit kann ich auch heute schon diese Auswertungen fahren und sagen Wir brauchen mehr von dem und weniger von dem weil das ist lukrativer als dass oder das ist mehr nachgefragt als jenes.
00:34:59: Das kann natürlich eine KI nochmal wesentlich einfacher auswerten und wesentlich schneller auswerten.
00:35:03: Wie wird es aktuell mit unseren Systeme tun?
00:35:05: also Natürlich ist das ist das auch ein Thema ganz klar.
00:35:11: Morgen ruft sich ein Händlerkunde gerne und sagt, das was ihr da macht.
00:35:15: Wir wollen genau das, was ihr gebaut habt.
00:35:19: Genau so haben!
00:35:21: Was wären die zwei drei Sätze, die du mitgibst?
00:35:25: Die zwei drei Sätze, die ich hier mitgebe.
00:35:27: Also das erste auch darüber haben wir vorhin schon gesprochen.
00:35:29: du brauchst definitiv eine Geschäftsleitung in Vorstand der zu hundert Prozent hinter dem Projekt steht.
00:35:34: Das muss ein strategisches Projekt der Geschäfts- leitungen des Vorstandes sein.
00:35:38: Das muß auch so kommuniziert werden.
00:35:40: Es muß so auch vom Vorstand und von der Geschäftslidung getrieben werden.
00:35:44: Das ist mal die Grundvoraussetzung.
00:35:45: Ansonsten kämpfest Du allein auf weiter Flur.
00:35:48: Das kannst Du vergessen.
00:35:49: da stößt Du auf so viele Interesseskonflikte Im Zweifel auf derselben Hierbene, das bekommst du nicht durch.
00:35:55: Also viele Köche verderben den Preis.
00:35:57: Das muss ganz klar von oben runter getrieben werden.
00:36:00: dieses Thema.
00:36:01: Dann hast Du eine Chance drauf Aufzusitzen dass es der Eine Punkt.
00:36:04: Der zweite Punkt ist.
00:36:06: Man Muss Es als Investitionsprojekt betrachten und Es Ist Ganz arg wichtig weil Es ist eben Nicht Von Tag Eins an eine Cash Cow Und ein Riesen Business Case Muss man auch wieder Bisschen unterscheiden?
00:36:16: Du Kannst mit der Vermietung Mit dem Auto Abo Wenn Du's Richtig Machst Relativ Schnell ins Geld verdienen.
00:36:21: Kommen Wenn du es richtig machst, wenn du eine ganzheitliche Strategie hast.
00:36:25: im Vorparkmanagement sieht das natürlich anders aus.
00:36:27: Also mit den reinen Flottendienstleistungen verdienst du am Ende kein Geld.
00:36:32: also wenn ich die Flottendienstleistung,
00:36:34: d.h.,
00:36:35: was sich dem Kunden pro Monat und Fahrzeug berechne, den Personalkosten und Systemkosten gegenüberstellt verdienst Du damit kein Geld.
00:36:42: auch kein normaler Flotting-Dienstleister verdient damit Geld.
00:36:45: Der Unterschied ist aber, der normale Flottenbeinsleister sucht sich seine Lieferanten selber aus und vereinbart mit seinen Lieferanten und seinen Kooperationspartnern an allen Stellen Kickback-Vereinbauungen.
00:36:54: Das kann ich innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette mit einem eigenen Vertrieb natürlich nicht tun.
00:36:59: Was man dann natürlich sehen muss sind die Synergieeffekte, die man dadurch hat weil wenn wir in einem Vorpark drin sind als Vorparkmanager und auch uns ums zentrale Beschaffungsmanagement für dieses Vorpark kümmern, ist die Chance groß dass die AHG und die BHG mir den Spiel kommt Und vielleicht Fahrzeuge einliefert, die sie bisher noch gar nicht eingeliefert hat.
00:37:18: Oder vielleicht hat sie den Vorpark bisher auch noch gar nichts gekannt und liefert überhaupt erst mal irgendwas ein.
00:37:22: Davon profitiert der Vertrieb, davon profitiert natürlich der Aftersales.
00:37:26: Das sind Synergieeffekte, die aber dann in diesen Bereichen aufpoppen.
00:37:30: D.h.,
00:37:31: auf deren Pale Wall stehen, nicht unbedingt auf meiner.
00:37:34: Und das muss man aber im Vorfeld schon wissen, weil wenn man mit der Erwartungshaltung reingeht neues Geschäftsfeld und es muss nach einem Jahr einen positiven Business Case haben an allen Bereichen, dann würde es nicht funktionieren.
00:37:44: Das war der zweite Punkt.
00:37:45: Und der dritte Punkt ist, ja wie ich vorhin schon gesagt habe du brauchst einen eigenen Fachbereich oder eine eigene Kampagne über die das abbilden kannst?
00:37:54: Ja also das was ich auch immer schon gesagt haben Danke für den Einblick und Ausblick.
00:37:59: auch mal Was ich auch schon mal gesagt habe, du kannst es nicht einfach mal versuchen.
00:38:04: Du kannst neue Mobilitäts-, flexible Mobilitäterslösungen in der Integration im Autohandel und im Autohaus nicht einmal versuchen.
00:38:11: Dann wird er, du bist davon überzeugt das ist was ich auch ganz oft gesagt habe.
00:38:15: Du bist davon überzeugt und sagst ja wohl wir wollen in den nächsten drei vier Jahren da stehen oder uns dahin bewegen.
00:38:22: aber ich probiere es mal ein Jahr.
00:38:24: Da hast du gerade angefangen, da ist dieses Jahr vorbei und dann hast du im Prinzip nichts gekonnt.
00:38:28: Dann fängst du an zu schämpfen und sagen Na hey, das funktioniert ja gar nicht.
00:38:34: Von dem her finde ich es spannend.
00:38:35: auch gut dass immer so ein Statement kommt und sagt liebe Händler, Kollegen mal probieren ist halt nicht!
00:38:44: Du musst wirklich sehr klar mit einem Business Case, mit einem business plan dahinter auch finanziell also Essen invest den du auf die Seite legen musst oder sagen musst du dich klaren muss sich kalkulieren von der mehr.
00:38:58: Ich bin da hundertprozent bei dir und es ist schön, das auch mal so zu hören.
00:39:02: Aus der Praxis sagt ja wir haben's durchlegt oder denkt mal drüber nach wenn ihr in solche Geräten
00:39:11: reingeht.
00:39:13: Cool ich sag an dieser Stelle vielen Dank Dominik für die tollen Insights.
00:39:21: Wir sind schon durch.
00:39:23: Ich glaube wir müssen nur einen zweiten Termin machen, ich glaube wir hätten nochmal sehr viel interessante Themen die wir besprechen könnten.
00:39:31: Mit
00:39:31: Sicherheit!
00:39:32: Also da freue mich schon drauf wenn wir den Thema anschließen und mal schauen welches Thema wir dann besprechen.
00:39:38: Das werden wir auf jeden Fall machen.
00:39:41: Aber es ist spontan entschieden.
00:39:43: zweiter Termin.
00:39:44: Ja?
00:39:45: Loggen bei ein, sind wir dabei, freue ich mich darauf.
00:39:48: Merci noch mal, merci für deine Zeit.
00:39:50: Merci für dein Input, für den Digital Dealer Talk!
00:39:54: Für die Insights, die Innovation auch.
00:39:57: Wo geht die Reise hin im nächsten Jahr?
00:39:59: Ich wünsche euch dir mit der FHG und euch in der Alphatis SE weiterhin ganz viel Erfolg.
00:40:08: Gute Reise und freue mich auf unser nächstes Treffen.
00:40:12: Auf jeden Fall ich mich auch.
00:40:13: Vielen Dank.
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